Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel

Translated title of the contribution: Retheatralisation of Theatre and Drama in Modernism - play in the play

Research output: Contribution in Book/Catalog/Report/Conference proceedingConference contribution

Abstract

Mit der Moderne um 1900 setzte europaweit eine 'Retheatralisierung' des Theaters ein - Konsequenz aus den Krisen der Repräsentation und der Sprache. In Emanzipation vom solchermaßen infragegestellten Dramentext suchte sich das Theater als eigenständige Kunst neu zu begründen durch u.a. die Aufwertung nichtsprachlicher theatraler Formen, die Re-Aktivierung früherer europäischer Theaterformen, die produktive Aneignung neuer Medien und neuer Technik, der Musik, bildenden Kunst und Architektur etc. Die umwälzenden Wirkungen für das Theater sollten dann auch das Drama erfassen. Nach anthropologischer Begründung von 'Spiel' und 'Theater' sowie ihrer Kontrastierung wird der Beitrag auf das Spiel im Spiel fokussieren, das, da autoreferentiell, ins 'retheatralisierte' Theater vorzudringen erlaubt, in seine Eigengesetzlichkeit, Eigenmächtigkeit, Eigendynamik.
Original languageGerman
Title of host publicationLiteratur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte
Subtitle of host publicationBeiträge zum Deutschen Germanistentag 2007
EditorsThomas Anz, Heinrich Kaulen
Place of PublicationBerlin, New York
PublisherWalter de Gruyter GmbH
Pages417-430
Number of pages14
Publication statusPublished - 2009

Keywords

  • play in the play
  • anthropology
  • modernism
  • retheatralization
  • marionnettes
  • theory of play
  • Schnitzler
  • theatre

Cite this

Bosse, A. (2009). Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel. In T. Anz, & H. Kaulen (Eds.), Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte: Beiträge zum Deutschen Germanistentag 2007 (pp. 417-430). Berlin, New York: Walter de Gruyter GmbH.
Bosse, Anke. / Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel. Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte: Beiträge zum Deutschen Germanistentag 2007. editor / Thomas Anz ; Heinrich Kaulen. Berlin, New York : Walter de Gruyter GmbH, 2009. pp. 417-430
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Bosse, A 2009, Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel. in T Anz & H Kaulen (eds), Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte: Beiträge zum Deutschen Germanistentag 2007. Walter de Gruyter GmbH, Berlin, New York, pp. 417-430.

Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel. / Bosse, Anke.

Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte: Beiträge zum Deutschen Germanistentag 2007. ed. / Thomas Anz; Heinrich Kaulen. Berlin, New York : Walter de Gruyter GmbH, 2009. p. 417-430.

Research output: Contribution in Book/Catalog/Report/Conference proceedingConference contribution

TY - GEN

T1 - Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel

AU - Bosse, Anke

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PY - 2009

Y1 - 2009

N2 - Mit der Moderne um 1900 setzte europaweit eine 'Retheatralisierung' des Theaters ein - Konsequenz aus den Krisen der Repräsentation und der Sprache. In Emanzipation vom solchermaßen infragegestellten Dramentext suchte sich das Theater als eigenständige Kunst neu zu begründen durch u.a. die Aufwertung nichtsprachlicher theatraler Formen, die Re-Aktivierung früherer europäischer Theaterformen, die produktive Aneignung neuer Medien und neuer Technik, der Musik, bildenden Kunst und Architektur etc. Die umwälzenden Wirkungen für das Theater sollten dann auch das Drama erfassen. Nach anthropologischer Begründung von 'Spiel' und 'Theater' sowie ihrer Kontrastierung wird der Beitrag auf das Spiel im Spiel fokussieren, das, da autoreferentiell, ins 'retheatralisierte' Theater vorzudringen erlaubt, in seine Eigengesetzlichkeit, Eigenmächtigkeit, Eigendynamik.

AB - Mit der Moderne um 1900 setzte europaweit eine 'Retheatralisierung' des Theaters ein - Konsequenz aus den Krisen der Repräsentation und der Sprache. In Emanzipation vom solchermaßen infragegestellten Dramentext suchte sich das Theater als eigenständige Kunst neu zu begründen durch u.a. die Aufwertung nichtsprachlicher theatraler Formen, die Re-Aktivierung früherer europäischer Theaterformen, die produktive Aneignung neuer Medien und neuer Technik, der Musik, bildenden Kunst und Architektur etc. Die umwälzenden Wirkungen für das Theater sollten dann auch das Drama erfassen. Nach anthropologischer Begründung von 'Spiel' und 'Theater' sowie ihrer Kontrastierung wird der Beitrag auf das Spiel im Spiel fokussieren, das, da autoreferentiell, ins 'retheatralisierte' Theater vorzudringen erlaubt, in seine Eigengesetzlichkeit, Eigenmächtigkeit, Eigendynamik.

KW - play in the play

KW - anthropology

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KW - theatre

KW - jeu, théâtre, performance, jeu dans le jeu, réthéâtralisation, contrat théâtral, drame, modernisme, Schnitzler

M3 - Article dans les actes d'une conférence/un colloque

SP - 417

EP - 430

BT - Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte

A2 - Anz, Thomas

A2 - Kaulen, Heinrich

PB - Walter de Gruyter GmbH

CY - Berlin, New York

ER -

Bosse A. Retheatralisierung in Theater und Drama der Moderne - das Spiel im Spiel. In Anz T, Kaulen H, editors, Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte: Beiträge zum Deutschen Germanistentag 2007. Berlin, New York: Walter de Gruyter GmbH. 2009. p. 417-430